Finanzbericht

Das Jahr 2025 bringt das Kantons­spital Grau­bünden zurück auf einen stabilen Kurs mit nach­haltiger Gewinn­erwirt­schaftung. Die konsequente Umsetzung strategischer Mass­nahmen, Effizienz­steigerungen sowie ein Wachs­tum der Leistungen führten zu einer deutlichen Verbesserung der finanziellen Stabilität und entspricht unserem Ziel der lang­fristigen finanziellen Eigenständigkeit.

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Mit dem Fokus auf dem Kern­geschäft konnte auch im 2025 ein Zuwachs der Erträge verzeichnet werden. So lag der Betriebs­ertrag mit einer Steigerung von +4.9% bei 569.9 Millionen CHF. Eine moderate Steigerung ist auch beim Sach- und Personal­aufwand zu verzeichnen (527.7 Millionen CHF, +2.5%). Dies ergibt einen EBITDA, das Betriebs­ergebnis vor Finanz­ergebnis und Abschreibungen, von 42.2 Millionen CHF. Nach Berück­sichtigung des Finanz­ergebnisses sowie Abschreibungen resultiert ein Unter­nehmens­gewinn in Höhe von 8.7 Millionen CHF. Die EBITDA-Marge konnte deutlich gesteigert werden zum Vorjahres­niveau und beträgt im Berichtsjahr +7.4%.

Das Kantonsspital Grau­bünden durfte im Konzern­verbund 2025 total 26'466 stationäre Patientinnen und Patienten behandeln, mit einer durch­schnitt­lichen stationären Aufenthalts­dauer von 4.5 Tagen.

Das Jahr 2025 war geprägt durch die Optimierung betrieblicher Tätig­keiten, Nach­besserung der Kosten­strukturen, Über­legungen zu innovativen Versorgungs­modellen und über­regionaler Zusammen­arbeit, den laufenden Projekten der Digitalisierung sowie der kontinuierlichen Fort­setzung des Erweiterungs­baus. Das Kantons­spital Grau­bünden investierte weiterhin stark in Infrastruktur mit dem Baufort­schritt SUN und medizinische Technologie sowie Digitalisierung.

Die bestehenden Heraus­forderungen im Gesund­heitswesen sind vielfältig und erfordern konsequente Steuerung und strategische Anpassungen. Dazu gehören steigende Gesund­heits­kosten (Zinsniveau, Teuerung, etc.) bei unzureichender Kosten­deckung der Tarife, Fach­kräfte­mangel mit erhöhten Anforderungen aufgrund der fort­schreitenden Spezialisierung, hohes Investitions­volumen und steigende Regulatorien sowie demo­grafischer und struktur­regionaler Wandel. Gleich­zeitig führen technologische Innovationen, fort­schreitender Digitalisierung, neue innovative Versorgungs­modelle und regulatorische Veränderungen zu neuen Chancen und Neuerungen. Externe Faktoren als Folge der Entwicklung der Welt­wirt­schaft und Welt­politik haben kosten­seitig weiterhin grossen Einfluss.

Damit sind wir auch in Zukunft angehalten, wirt­schaftlich und effizient zu handeln und unsere Attraktivität als Arbeit­geber weiter auszubauen.

Eine Kombination aus strategischen Fort­schritten bei der Patienten­zentrierung, regionale Stabilisierung sowie der Ausbau über­regionaler Kooperationen, präventiven Mass­nahmen, Förderung der Digitalisierung und gezielten Investitionen ist essenziell. Durch eine koordinierte Zusammen­arbeit aller Akteure kann die Gesundheits­versorgung in Graubünden nach­haltig gesichert und die finanzielle Belastung reduziert werden.

Susanne Burtscher, CFO, Leiterin Departement Management Services

Konzernbilanz 2025

Per 31. Dezember 2025.

Erfolgsrechnung 2025

Vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025.

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