Vorwort CEO

Hugo Keune, Vorsitzender der Geschäftsleitung Kantonsspital Graubünden

Die Welt verändert sich, vieles wird in Frage gestellt, vieles neu gedacht. So auch in der Gesund­heits­versorgung: Auch 2025 hat uns die Zukunft des Spitals Ober­engadin stark beschäftigt. Eine spannendere Hand­lung hätte sich ein Autor kaum ausdenken können. Zum Ende hat die Geschichte eine Wende zum Guten genommen. Die Gesund­heits­versorgung für die Bevölkerung im Ober­engadin wird weitergeführt. 2026 werden das KSGR und die Klinik Gut AG mit den Engadiner Gemeinden mit Hoch­druck und Engagement an der Neu­aus­richtung des Spitals in Samedan und damit an einer nach­haltigen Gesund­heits­versorgung im Ober­engadin arbeiten.

Hugo Keune Vorsitzender der Geschäftsleitung Kantonsspital Graubünden

Ebenfalls mit Hochdruck waren und sind wir an den letzten Arbeiten in unserem Neu­bau: Dieser wird im November 2026 dem Betrieb über­geben und wir freuen uns darauf, das neue Haupt­gebäude am 22. August an einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung zu zeigen. Ein anderes wichtiges Projekt ist 2025 gestartet: Mit dem Projekt FutureNet steht eine umfassende Modernisierung der ICT-Infra­struktur an: Wir bauen ein zukunfts­­fähiges, leistungs­starkes und skalierbares Netz­werk für das KSGR auf.

Eine stetige Aus- und Weiter­bildung ist und bleibt für uns als Spital die Garantie, dass wir auch in Zukunft genügend Fach­kräfte für den Betrieb unseres Zentrums­spitals haben. So ist das KSGR seit 2025 offizielle Fort­bildungs­stätte für inter­disziplinäre Wirbel­säulen­chirurgie. Diesen inter­disziplinären Schwer­punkt gibt es seit 2021. Voraus­setzung dafür ist die Anerkennung als Weiter­bildungs­stätte in Neuro­chirurgie oder Ortho­pädischer Chirurgie und Traumato­logie des Bewegungs­apparates. Jährlich müssen mindestens 400 Wirbel­säulen­operationen durch­geführt werden. Zusätzlich wurde die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie als Weiter­bildungs­stätte der Kategorie B (höchstes Niveau ausserhalb der universitären Zentren) zertifiziert. Die Anerkennung bestätigt das voll­umfängliche Spektrum der plastisch-chirurgischen Versorgung, darunter etwa Brust­rekonstruktionen und Defekt­deckungen nach Tumoren oder Unfällen. Eben­falls neu als Weiter­bildungs­stätte der Kategorie B ist die Pädiatrische Endo­krino­logie und Diabetologie zertifiziert. Damit können zwei von drei erforderlichen Jahren der Ausbildung zum Schwer­punkt nun am KSGR absolviert werden. Vielen Dank allen Beteiligten für ihren Einsatz zugunsten der akademischen Nach­wuchs­förderung. In vielen anderen Gebieten verfügt das KSGR schon seit Längerem über den Status als Weiter­bildungs­stätte. Aber auch bei der Grund­aus­bildung setzt das KSGR Mass­stäbe: Mit 119 Lernenden waren 2025 so viele Jugendliche im KSGR in einer Ausbildung wie noch nie.

In diesem Zusammen­hang eben­falls von grosser Bedeutung ist die erfolg­reiche Zertifizierung wichtiger Fach­bereiche des Tumor­zentrums nach DKG-Richt­linien (Deutsche Krebs­gesell­schaft). Unsere Patientinnen und Patienten können sich damit auf höchste Qualitäts­­standards in der Behandlung onko­logischer Erkran­kungen verlassen. Aber auch unsere Nach­wuchs­kräfte durchlaufen ihre Aus- und Fort­bildung dadurch auf vorbildliche Art und Weise.

Etwas, das uns viel Freude bereitet und gleich­zeitig von grösster Bedeutung ist für die Weiter­entwicklung des KSGR, sind die erfolg­reichen Besetzungen der Chef­arzt­positionen: So über­nahm Dr. med. Philipp Stillhard im April als Chefarzt und somit Team­leiter Unfall­chirurgie. Eben­falls im April startete Dr. med. Arne Kieback als Chef­arzt der Angiologie. Dr. med. Gabrielo Mauro Tini trat seine Stelle als Chefarzt Pneumologie/Schlaf­medizin im Oktober an. Dasselbe gilt auf Seiten der Pflege: Stephan Wanzenried übernahm im November die Pflege­leitung Innere Medizin stationär und seit Dezember gibt es die Funktion Cancer Care Nurse, die von drei Spezialistinnen wahr­genommen wird. Dazu passt auch, dass wir Ende Oktober zusammen mit der Krebs­liga Graubünden und der Darm­krebs­vorsorge Graubünden den ersten Bündner Tumor­tag durch­führen konnten. Am Tumor­tag, aber auch den vielen öffentlichen Vorträgen, treten unsere Spezialistinnen und Spezialisten aus den unter­schied­lichsten Fach­gebieten in direkten Kontakt mit der Bevölkerung und leisten so viel Präventions- und Aufklärungs­arbeit. Unser im August lancierter Podcast «Die halbe Sprechstunde» nimmt das ebenfalls auf: Jeden Monat erzählen Experten aus dem KSGR über ihr Fach­gebiet, ihre Leiden­schaft für die Gesundheits­versorgung und über Freuden und Sorgen des Berufs­alltags im Spital. Hören Sie rein!

Sie sehen: Vieles geschieht im KSGR, alles ist in Bewegung. Still­stand ist keine Option. Wir alle wollen jeden Tag besser werden. Für Sie. Damit wir auch künftig Spitzen­medizin in der Südost­schweiz eng vernetzt mit unseren Partnern anbieten können.

Hugo Keune, Vorsitzender der Geschäftsleitung

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